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Feldposten - Praxiseinblicke

Spannende Einblicke in die Versuchsergebnisse der Feldposten der Bio-Ackerbautage 2026

Kartoffelsorten im Biolandbau – Vielfalt, Technik und Bodengesundheit

Kartoffelsorten im Biolandbau – Vielfalt, Technik und Bodengesundheit In diesem Video vom Schweizer Bio-Ackerbautag 2026 auf dem Gastbetrieb St. Katharinental zeigen FiBL-Praxisversuche, wie die Wahl der richtigen Kartoffelsorte zu einem zentralen Erfolgsfaktor im Biolandbau wird. Widerstandsfähige Sorten helfen, Krankheiten und Schädlinge besser zu bewältigen und Erträge abzusichern. Erfahre mehr über die Vorbereitung des Pflanzguts, das Schneiden von Saatkartoffeln sowie innovative Maschinen für den Kartoffelanbau. Dazu gehören auch Geräte, die Kartoffelkäfer direkt von den Pflanzen absammeln – eine interessante Alternative zu Pflanzenschutzmassnahmen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Bodengesundheit: Kartoffeln gelten als Humuszehrer. Umso wichtiger ist es, den Boden innerhalb der Fruchtfolge gezielt aufzubauen und langfristig fruchtbar zu halten.

Tobias Gelencsér, FiBL

Daniel Hangartner, Rathgeb

Georg Feichtinger, Rathgeb

Hans-Jakob Schärer, FiBL

Streifenanbau für Vielfalt im Feld & Sorghum als Mais-Alternative?

Das Feld in kleinere Streifen unterteilen: Der Streifenanbau bringt Landschaftsvielfalt und Erosionsschutz, mit dem Ziel der gleichbleibender Produktion. Am Ackerbautag 2026 hat das FiBL Streifenanbau angelegt und präsentiert zudem die Ergebnisse aus vier Jahren Forschung. Während Kartoffeln und Zuckerrüben im System glänzen, stösst Raps an seine Grenzen. Zudem im Fokus: Der Anbau von trockenheitsresistentem Sorghum (Agroscope) als spannende Mais-Alternative. Am Stand kannst Du mit den Forschenden ins Gespräch kommen, welche Chancen das System bietet und welche Fragen unter der Bodenoberfläche noch auf Antworten warten.

Maike Krauss, FiBL

Dimitri Charrière, Agroscope

Sonne im Boden speichern: Kühe zur Bodenpfleger im Ackerbau

Das grosse Thema auf dem Gastbetrieb des Bio-Ackerbautags 2026, St. Katharinental in Diessenhofen, ist die Bodenfruchtbarkeit. Die goldene Regel: Der Boden braucht das ganze Jahr über lebendige, grüne Pflanzen. Denn nur über die Photosynthese gelangt die Energie der Sonne direkt in die Erde, um das Bodenleben zu füttern. Dafür müssen die Pflanzen möglichst lange im vegetativen Zustand bleiben. Statt dafür mit dem Mulcher Diesel zu verbrennen, gibt es eine natürliche Alternative: die Integration von Wiederkäuern in den Ackerbau. Kühe im holistischen Weidemanagement halten den Aufwuchs vegetativ und spornen die Pflanze an, noch mehr Photosynthese zu betreiben und Energie über die Wurzeln in den Boden zu leiten. Tempo für den Kreislauf: Wiederkäuer beschleunigen die Umsetzungsprozesse im Nährstoffkreislauf massiv. Magnet für die Biodiversität: Die Praxis zeigt – wo Wiederkäuer weiden, explodiert das Leben. Unter jedem Kuhfladen pulsiert die Biologie, was wiederum Insekten und Vögel anlockt.

Manuel Schneider, Agroscope

Simon Koster, Arenenberg

Boden-Mikrobiom im Mais steuern: Das Bodenleben wecken

Boden-Mikrobiom im Mais steuern: Das Bodenleben wecken Ein lebendiger, krümelstabiler Boden belüftet sich selbst und kann auch mit Starkregen umgehen. Aber wie weckt man das Bodenleben gezielt auf? Der Verein „Lebendiger Bodensee“ hat auf dem Ackerbautag 2026 verschiedene biologische Impulsgeber im Mais getestet. Das Ziel: Resilienz durch ein diverses, standortangepasstes Mikrobiom für vitale Pflanzen. In den Praxisversuchen für den Ackerbautag wurden Impulse von unterschiedliche Kompostierungs- und Fermentationsprozesse direkt während der Bodenbearbeitung oder durch Animpfen des Saatguts ausgebracht.

Ruedi Vögele, Sativa

Ansgar Vortmann, Verein lebendiger Boden-See

Katharina Serafimova, Verein lebendiger Boden-See

Soja erfolgreich anbauen: Einzelkorn vs. Drillsaat & Dammanbau

Soja erfolgreich anbauen: Einzelkorn vs. Drillsaat & Dammanbau Wie gelingt Sojaanbau? Der Praxisversuch von Arenenberg, FiBL und Strickhof zeigt dir die Vielfalt der Methoden. Am Bio-Ackerbautag erfährst du mehr über verschiedene Verfahren, die passende Mechanisierung sowie die Potenziale und Grenzen aus der Praxis. Dammanbau im Fokus: Bei dieser Methode erwärmt sich der Boden im Frühling schneller, die lockere Auflage optimiert den Wasserhaushalt rund um die Pflanze (Schutz vor Staunässe!).

Johannes Röllin, Strickhof

Stephanie Biderbost, FiBL

Christoph Barendregt, DSP Leguminosen

Vögel & Insekten fördern: Ertrag und Artenschutz im Ackerbau

Vögel & Insekten fördern: Ertrag und Artenschutz im Ackerbau Wie gelingt der Spagat zwischen effizienter landwirtschaftlicher Nutzung und aktiver Biodiversität? Dass sich Produktion und Naturschutz auf demselben Betrieb nicht ausschliessen müssen, zeigt ein langjähriges Projekt der Schweizerischen Vogelwarte auf dem Gastbetrieb St. Katharinental. Seit fünf Jahren werden hier gezielt Buntbrachen und Säume angelegt. Die wissenschaftlichen Untersuchungen auf den Flächen zeigen spannende Ergebnisse: Schnelle Gewinner: Insekten wie Tagfalter und Heuschrecken haben die neuen Lebensräume extrem schnell besiedelt. Natur braucht Zeit: Bei den Vögeln dauerte es etwas länger, da höhere Strukturen und Hecken erst aufwachsen mussten. Erfolgsgeschichten: Heute brüten Arten wie das Schwarzkehlchen und die Feldlerche erfolgreich auf dem Betrieb. Ein echtes Mutmacher-Beispiel beim Bio-Ackerbautag 2026, das zeigt, wie moderne Produktion und Artenvielfalt Hand in Hand gehen können.

Stefan Werner, Simon Hohl und Therese Plüss

Schweizerische Vogelwarte

Lupinen, Kichererbsen & Co.: Hülsenfrüchte im Streifenversuch

Matthias Klaiss, FiBL

Marina Wendling, FiBL Lausanne

Adrian Schilliger, GZPK

Benjamin Reichlin, FiBL Lausanne

Jürg Hiltbrunner, Agroscope

Philippa von Nathusius, Agroscope

Susanne Vogelsang, Agroscope

Christine Arncken, FiBL

Seraina Vonzun, FiBL

Katrin Carell, FiBL

Eigenen Stickstoff sammeln, Düngerkosten sparen und gleichzeitig die Fruchtfolge auflockern – Hülsenfrüchte bieten im Ackerbau echte Vorteile. Aber welche Kultur passt zu welchem System? FiBL, Agroscope und die Getreidezüchtung Peter Kunz haben auf dem Schweizer Bio-Ackerbautag 2026 den direkten Feld-Check gemacht: Von blauen und weissen Lupinen über Kichererbsen und Platterbsen bis hin zu Auskernbohnen und Linsen. Starke Partner im Gemenge: Wie schlagen sich Sommerweizen mit Ackerbohnen oder Erbsen-Gerste-Mischungen?

Biodiversität im Ackerbau – Gemeinsam statt Widerspruch

In diesem Video des FiBL (Forschungsinstitut für biologischen Landbau) erfährst du, wie Biodiversität im Ackerbau gezielt gefördert werden kann. Am Schweizer Bio-Ackerbautag 2026 auf dem Gastbetrieb St. Katharinental wird funktionale Biodiversität konkret erlebbar: Lerne verschiedene Nützlinge kennen und entdecke, wie sie natürliche Prozesse im Feld unterstützen.

Therese Rutz, FiBL

Véronique Chevillat, FiBL

Cornelia Kupferschmid, FiBL

Ölsaaten im Fokus: Risikokultur Raps, frühreife Sonnenblumen & Nische Lein

Ölsaaten bieten eine spannende Wertschöpfung, können aber auch herausfordern. Während Raps sich dieses Jahr wetterbedingt als echte Risikokultur präsentiert, zeigen sich die Sonnenblumen von ihrer Sonnenseite. Das FiBL zeigt im Versuch, warum frühreife Sonnenblumensorten und clevere Untersaaten ein Schlüssel gegen nasse Herbstböden und Krankheiten sein können. Am Stand vom Bio-Ackerbautag kannst du mehr erfahren über die verschiedenen Rapssorten (Speise- vs. Bratöl), den wichtigen Vorab-Check der Abnahmemengen und das Potenzial der Nischenkultur Lein.

Mathias Christen, FiBL

Wiebke Reymann, FiBL

David Metzger, FiBL

Weizen, Dinkel oder Roggen? Welches Getreide passt zu deinem Boden?

Erfolgreicher Getreideanbau ist immer eine Frage des passenden Standorts. Das FiBL zeigt auf dem Feld am diesjährigen Bio-Ackerbautag, wie sich Weizen, Dinkel, Roggen und Hafer je nach Bodenart und Düngerverfügbarkeit schlagen.

Katrin Carrel, FiBL

Michael Locher, GZPK

Christoph Barendregt, DSP

Silvan Strebel, Agroscope

Hansueli Brassel, Biofarm

Christian Etter, fenaco

Eric Droz, Biomühle Lehmann

Graslandmischungen in der Fruchtfolge – Nahrung für Tiere und Boden

In diesem Video zu Praxisversuchen von FiBL (Forschungsinstitut für biologischen Landbau) und Agroscope erfährst du, wie verschiedene Gras- und Kleegrasmischungen in der Fruchtfolge eingesetzt werden können. Dabei wird deutlich: Grasland liefert nicht nur wertvolles Futter für Wiederkäuer, sondern trägt auch wesentlich zur Bodenfruchtbarkeit bei.

Bettina Tonn, FiBL

Daniel Suter, Agroscope

Nathaniel Schmid, FiBL

Nährstoff-Check im Weizen: Hofdünger vs. Handelsdünger im Kosten- & Ertragsvergleich

Wie unterscheiden sich verschiedene Düngevarianten für Weizen, welche Nährstoffmengen kommen im Boden an und wie sind die Kosten? Um das aufzuzeigen, hat das FiBL auf dem Gastbetrieb St. Katharinental einen Streifenversuch angelegt. Verglichen werden Hof- und Recyclingdünger mit klassischen Handelsdüngern. Für den Bio-Ackerbautag 2026 werden verschiedene Strategien nebeneinandergestellt: Gülle, Stickstoffdünger, Kombi-Varianten sowie reinen Winter-Kompost. Zwei zusätzliche Teststreifen zeigen den Einfluss von Schwefel. Am Stand präsentiert das FiBL Ergebnisse einer zweijährigen Schwefel-Studie im Weizen.

Aline Dallo, FiBL

Else Bünemann-König, FiBL

Tim Schmid, FiBL

Wiebke Reymann, FiBL

Das Comeback von Untersaaten im Ackerbau

Untersaaten sind im Ackerbau nichts Neues und sie erleben gerade ein Comeback. In diesem Video des FiBL (Forschungsinstitut für biologischen Landbau) erfährst Du das „Warum“ und „Wie“ verschiedener Untersaaten-Mischungen – direkt aus der Praxis vom Schweizer Bio-Ackerbautag 2026 auf dem Gastbetrieb St. Katharinental. Untersaaten sind ein echtes Multitool für Landwirte. Sie helfen Dir dabei: Beikräuter natürlich im Griff zu haben. Die Biodiversität auf dem Feld aktiv zu fördern. Den Boden permanent zu bedecken und vor Erosion zu schützen. Wertvollen Mikroorganismen im Boden optimalen Lebensraum und Nahrung zu bieten.

Daniel Böhler, FiBL

Jeremias Niggli, FiBL

Smarte Helfer fürs Grobe: Können Roboter & Drohnen lästige Feldarbeit abnehmen?

Die Arbeit auf dem Feld verlangt vollen Einsatz – und manche Aufgaben kosten einfach enorm viel Zeit und Kraft. Auf dem Ackerbautag 2026 zeigt die Fachhochschule OST gemeinsam mit Agroscope und der Swiss Future Farm, wo uns moderne Technik im Alltag sinnvoll unterstützen kann: Bodenproben ohne Muskelkraft: Ein Feldroboter übernimmt das automatische Ziehen von Bodenproben aus 30 cm Tiefe. Blacken-Suche aus der Luft: Drohnen überfliegen den Schlag, erkennen die lästigen Unkräuter selbstständig und berechnen den direkten Weg, um sie gezielt zu regulieren. Wo stehen die Technologien, die dem Bauern den Rücken freihalten sollen, damit wieder mehr Zeit für das Wesentliche bleibt?

Alex Meier, OST

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